Archiv des Autors: Petra Dobschütz

Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

Ralf Julke, 25.09.20: Eine Karikatur von Schwarwel bringt es auf den Punkt: Ein breitbeinig dasitzender Kerl, der den Kontrolleur in der Straßenbahn regelrecht anbrüllt, behauptet mit zorniger Miene: „Ich muss keine Maske tragen – Hier: Ich habe das Seepferdchen!!!“ Der Stachel steckt in den drei Ausrufezeichen, die für zwei Dinge … Weiterlesen

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

Ralf Julke, 28.08.2020: Eigentlich hätte diesmal ein Foto souverän kampflustiger Lehrer/-innen aufs Titelbild gehört. Nicht unbedingt, weil die neue „Leipziger Zeitung“ sich besonders großflächig dem Schulbeginn am 31. August gewidmet hätte. Das hätten wir machen können – und es wäre auch wieder eine Zeitung geworden, die alles gegen den Strich … Weiterlesen

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 81: Von verwirrten Männern, richtigem Kaffee und dem Schrei der Prachthirsche nach Liebe

Ralf Julke, 31.07.2020: Frag die Leute, die Ahnung haben von ihrem Job und wissen, was sie tun. Ist eigentlich ganz einfach. Es gibt sie tatsächlich. Es sind aber selten die geltungssüchtigen Männchen, die immer an die Mikrofone drängen. Es sind die, die im Hintergrund den Laden am Laufen halten, ihre … Weiterlesen

Machtgefälle im Kopf. Die neue Leipziger Zeitung Nr. 80 ist da: Was zählt …

Ralf Julke, 26.06.2020: Darauf einen schönen schwarzen Kaffee. Zum Munterwerden. Und als Anstoß. Quasi der Kaffee des Anstoßes. Nicht ohne Grund thematisiert die neue Ausgabe der Leipziger Zeitung nach den großen „Black Lives Matter“-Demonstrationen die alten, fast „vergessenen“ Themen Kolonialismus und Rassismus auch für Leipzig. Die ach so weltoffene Stadt, … Weiterlesen

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 79: Von Gier, Maßlosigkeit, Liebe und Homeschooling in Corona-Zeiten

Ralf Julke, 29.05.2020: Zeitungen leben davon, dass sie den Blick schärfen, dass sie uns aufmerksam machen – und zwar ohne Geschrei, ohne das bunte Flackern im Internet und das dortige Gebuhle um Aufmerksamkeit. Zeitungen könnten der Ruhepol in einer zunehmend irrelaufenden Welt sein. Wenn sie denn nicht selbst auch noch … Weiterlesen